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Spruch der Woche


"Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt!"
(Laotse)

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"Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren.

Die nächstbeste Zeit ist jetzt!"   (Quelle unbekannt)    

Liebe BewohnerInnen unserer Pfarrgemeinschaft!
Liebe PfarrblattleserInnen!

Die Möglichkeiten, die Welt und das Leben zu gestalten, sind nahezu unermesslich groß, auch wenn es scheinbar viele weltbewegende Dinge gibt, auf die der einzelne Mensch scheinbar keinen Einfluss hat. Was kann ich schon für den Weltfrieden tun? Ich kann keine zerstörerischen und menschenverachtenden Kriege verhindern. Was kann ich schon zur Rettung des Weltklimas tun, solange sich Menschen, die die Macht hätten, etwas zu ändern, von irgendwelchen mächtigen Interessensverfolgern dirigieren lassen müssen? Ich bin keiner von den großen Entscheidungsträgern, die die Möglichkeit hätten, hier nachhaltig einzugreifen! Auch wenn in der Vergangenheit der Menschheitsgeschichte viele Chancen vertan wurden, um positive und nachhaltige Akzente zu setzen, ist das längst noch nicht der Grund, die Hände resignierend in den Schoß zu legen und die besorgniserregenden Zustände unserer Welt zu bejammern! Wenn wir versäumt haben, vor 20 Jahren Bäume zu pflanzen, dann machen wir es eben jetzt!

Es gibt erfreulicherweise immer wieder engagierte Menschen und Gruppen, die dem scheinbar Ausweglosen trotzen und alles das tun, was eben in ihren Möglichkeiten liegt. Nur wenn jeder einzelne seinen ersten Schritt setzt, kann es letztlich der Beginn eines neuen und besseren Weges in die Zukunft sein!

 Ich lade Sie ein, diesen Gedanken für Ihr ganz persönliches Leben einen Augenblick lang nachzuhängen und zu überdenken – und denken Sie sich dabei bitte nicht: Was kann ich da schon tun?

 Auch in der Kirche unserer Diözese gibt es Menschen, bestärkt und befähigt durch unseren Bischof Wilhelm, die beherzt begonnen haben, Bäume zu pflanzen. Mit der Schaffung von Regionen und Seelsorgeräumen werden unserer Diözese Möglichkeiten eröffnet, die uns alle mutig in die Zukunft unserer Kirche blicken lassen. Wir werden näher zusammenrücken, gemeinsam die Entwicklung unserer Zeit in den Blick nehmen und dabei entdecken, dass es da bereits einen ertragreichen Wald voller starker Bäume gibt, der uns durchatmen und neu aufatmen lässt.

Am 3.Juni dieses Jahres gibt es für alle Seelsorgeraumleiter und bis dahin designierten Verantwortlichen für Pastoral und Wirtschaft die diözesane Auftaktveranstaltung zur Entwicklung der Seelsorgeräume. Gemeinsam werden hier wichtige und offene Fragen zu den künftigen Seelsorgeräumen beraten. Auf der Basis dieser Veranstaltung könnte es möglich sein, dass wir erste Gestaltungsversuche des Seelsorgeraumes Vorau als Pilotprojekt bereits mit September 2019 starten.

In der Vorfreude auf viele Möglichkeiten, wo wir vieles selber gestalten können und auf viele Menschen, die sich auf diesem Weg engagieren werden, grüße ich Sie alle sehr herzlich.

Pfr. Lukas Zingl

Sie erreichen mich unter: 0664/260 50 39                                       
Handynummer Pfarrgemeinschaft :  0676/8742 6565        


PFARRGEMEINSCHAFT
VORAU - WENIGZELL - ST. JAKOB IM WALDE 

WILLKOMMEN - HEREIN! MÖGEN DIE JAHRE GUT ZU UNS SEIN!
Nichts liegt uns näher als der Wunsch und die tiefe Sehnsucht nach einem gelingenden und geglückten Leben. Die Frage nach dem Glück jedoch ist eine sehr subjektive. Wenn ich 1000 Menschen danach fragen würde, würde ich wahrscheinlich 1000 Antworten darauf  bekommen. Und doch gibt es auch objektive Maßstäbe für Sinnerfüllung.
Kein Mensch ist nur allein auf sich selbst ausgerichtet und genügt sich selbst. Mit anderen Menschen in Harmonie zusammenzuleben, scheint allen wichtig zu sein. Alle sehnen sich nach Frieden und Sicherheit. Anerkannt, geschätzt und geliebt zu werden, zählt zu den Ursehnsüchten der Menschheit.
Es gibt in unserer Zeit und Welt immer mehr Versuche, all das zu verwirklichen. Aber nicht alle Wege führen auch wirklich zum Ziel.
Jesus hat uns mit seinem Reden und Tun gezeigt, was wirkliche Sinnerfüllung heißt. Alles Leben, alles Irdische ist uns geschenkt, um es verantwortungsbewusst zu verwenden und zu gestalten. Doch Jesus holt die Menschen immer wieder auch aus ihrer engen Erdgebundenheit, indem er inständig auf das Reich Gottes verweist, das mit seinem Kommen begonnen hat, das uns allen aber in seiner letzten Vollendung noch bevorsteht.
Das zu vermitteln ist seit jeher Auftrag unserer Glaubensgemeinschaft. In den Pfarren und Gruppierungen unserer Kirche gelingt es manchmal mit mehr, manchmal mit weniger Erfolg, den Menschen zu zeigen, wie ein sinnerfülltes Leben aussehen kann.

In unserer neuen Pfarrgemeinschaft Vorau – Wenigzell – St. Jakob/Walde werden uns viele Möglichkeiten und Chancen eröffnet, den Menschen Orte zu schaffen, wo sie, durchaus mit einem nicht geringen Maß an Eigenverantwortung, spüren, dass es gut ist, dazuzugehören, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein, mitgestalten zu können und einfach auch so manche Antwort auf die Fragen ihres Lebens zu finden.
Ich bitte Sie alle um ihre wohlwollende Bereitschaft, mitzudenken, mitzureden und mitzutun. Es wird auf Dauer einfach zu wenig sein, darauf zu warten, was den hauptamtlichen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen alles so einfällt, um im Hinterfeld Kritik und Unzufriedenheit keimen zu lassen. Nur in einem offenen, ehrlichen und uns gegenseitig bereichernden Umgang miteinander kann das durchscheinen, worum es für uns alle im Blick auf Jesus gehen soll.
In einer freudigen und hoffnungsvollen Erwartung auf viele gute Begegnungen und auf gegenseitige Bestärkung auf unserem gemeinsamen Weg mögen viele gute Jahre für uns ins Land ziehen.

Pfr. Lukas Zingl