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Spruch der Woche


"Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt!"
(Laotse)

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»Ich habe dich in meine Hand geschrieben, du bist mein.« ( Jes 49, 16 )

Liebe BewohnerInnen unserer Pfarr- gemeinschaft!
Liebe PfarrblattleserInnen!

Diese so wunderbare Zusage aus dem Buch des Propheten Jesaja gilt jedem Menschen – auch dir, der oder die du diese Zusage gerade liest. Von den frühesten Kindertagen an wurde uns der Glaube an diesen Gott, der uns so sehr liebt, dass er seinen einzigen Sohn für uns alle hingegeben hat, überliefert!

Denke einen Augenblick nach, wo Gott auch dir spürbar und erfahrbar begegnet ist, bevor du weiterliest! Denke nach, wo dir überall in deinem Leben klar geworden ist, dass er dich in seine Hand geschrieben hat, ein für allemal! Und doch brauchen wir es, dass wir immer wieder an diese lebensrettende Wirklichkeit erinnert werden. Es reicht auch nicht, dass Vater oder Mutter ihrem Kind ein einziges Mal in ihrem Leben sagen und zeigen, wie wichtig ihnen ihr Kind ist. Es reicht auch nicht, wenn sich zwei Liebende am Traualtar das einzige Mal zusagen, sich zu lieben, zu achten und zu ehren, alle Tage ihres Lebens.
Die immer wieder kehrende und möglichst tagtägliche Zusage in Worten und Zeichen festigt erst dieses Gefühl der Geborgenheit, das jeder Mensch für sein Leben braucht, manchmal mehr als einen Bissen Brot. Wir stehen schon bald wieder an der Schwelle zu einem neuen Kirchenjahr, wo uns die Heilgeschichte Gottes mit den Menschen, auch mit dir und mit mir, von neuem zu erzählen begonnen wird. Und das soll uns nicht zum Abschalten verleiten, weil wir das ohnehin schon alles kennen. Ganz im Gegenteil: Wir dürfen wiederum eintauchen in das Geheimnis unseres Glaubens von der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus bis hin zu seinem Tod und seiner Auferstehung. Wir dürfen mit der Urgemeinde der Christinnen und Christen die Stärkung durch den Heiligen Geist spüren, die uns beflügelt, die Grenzen alles Verstehbaren zu überschreiten und die Mauern unseres Kleinglaubens zu sprengen.

Ich lade Sie alle sehr herzlich ein, dass wir uns wieder miteinander und gemeinsam auf den Weg machen. Die grenzenlose Liebe, die Gott jedem einzelnen Menschen ganz persönlich schenkt, verwirklicht sich immer noch am besten, wenn sie niemand nur für sich behält, sondern mit möglichst vielen Menschen teilt.

Dazu ermuntert Sie und darauf freut sich

Pfr. Lukas Zingl

Sie erreichen mich unter: 0664/260 50 39                                       
Handynummer Pfarrgemeinschaft :  0676/8742 6565        


PFARRGEMEINSCHAFT
VORAU - WENIGZELL - ST. JAKOB IM WALDE 

WILLKOMMEN - HEREIN! MÖGEN DIE JAHRE GUT ZU UNS SEIN!
Nichts liegt uns näher als der Wunsch und die tiefe Sehnsucht nach einem gelingenden und geglückten Leben. Die Frage nach dem Glück jedoch ist eine sehr subjektive. Wenn ich 1000 Menschen danach fragen würde, würde ich wahrscheinlich 1000 Antworten darauf  bekommen. Und doch gibt es auch objektive Maßstäbe für Sinnerfüllung.
Kein Mensch ist nur allein auf sich selbst ausgerichtet und genügt sich selbst. Mit anderen Menschen in Harmonie zusammenzuleben, scheint allen wichtig zu sein. Alle sehnen sich nach Frieden und Sicherheit. Anerkannt, geschätzt und geliebt zu werden, zählt zu den Ursehnsüchten der Menschheit.
Es gibt in unserer Zeit und Welt immer mehr Versuche, all das zu verwirklichen. Aber nicht alle Wege führen auch wirklich zum Ziel.
Jesus hat uns mit seinem Reden und Tun gezeigt, was wirkliche Sinnerfüllung heißt. Alles Leben, alles Irdische ist uns geschenkt, um es verantwortungsbewusst zu verwenden und zu gestalten. Doch Jesus holt die Menschen immer wieder auch aus ihrer engen Erdgebundenheit, indem er inständig auf das Reich Gottes verweist, das mit seinem Kommen begonnen hat, das uns allen aber in seiner letzten Vollendung noch bevorsteht.
Das zu vermitteln ist seit jeher Auftrag unserer Glaubensgemeinschaft. In den Pfarren und Gruppierungen unserer Kirche gelingt es manchmal mit mehr, manchmal mit weniger Erfolg, den Menschen zu zeigen, wie ein sinnerfülltes Leben aussehen kann.

In unserer neuen Pfarrgemeinschaft Vorau – Wenigzell – St. Jakob/Walde werden uns viele Möglichkeiten und Chancen eröffnet, den Menschen Orte zu schaffen, wo sie, durchaus mit einem nicht geringen Maß an Eigenverantwortung, spüren, dass es gut ist, dazuzugehören, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein, mitgestalten zu können und einfach auch so manche Antwort auf die Fragen ihres Lebens zu finden.
Ich bitte Sie alle um ihre wohlwollende Bereitschaft, mitzudenken, mitzureden und mitzutun. Es wird auf Dauer einfach zu wenig sein, darauf zu warten, was den hauptamtlichen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen alles so einfällt, um im Hinterfeld Kritik und Unzufriedenheit keimen zu lassen. Nur in einem offenen, ehrlichen und uns gegenseitig bereichernden Umgang miteinander kann das durchscheinen, worum es für uns alle im Blick auf Jesus gehen soll.
In einer freudigen und hoffnungsvollen Erwartung auf viele gute Begegnungen und auf gegenseitige Bestärkung auf unserem gemeinsamen Weg mögen viele gute Jahre für uns ins Land ziehen.

Pfr. Lukas Zingl